Am Anfang stand Neugier. Ich wollte verstehen, wie Webseiten entstehen – nicht nur klicken, sondern begreifen.
Im Mai 2024 meldete ich mich deshalb an der VHS zu einem Kurs an: „Erstellen von Webseiten ganz ohne Programmierkenntnisse“.
Wir arbeiteten mit einem Baukastensystem. Alles war einfach, klar, schnell und genau das machte mich neugierig.
Denn ich wollte wissen, was dahinter steckt.
Irgendwann hörte ich, dass rund 60 % aller Websites mit WordPress gebaut werden und da war klar: Das will ich lernen. Das muss ich verstehen.
Warum ich das mache
Weil so viele Menschen WordPress nutzen, aber ihre eigene Website gar nicht verstehen oder pflegen können.
Das motiviert mich: Ich will lernen, verstehen und vielleicht auch anderen helfen, wieder den Durchblick zu bekommen.
Mein Ziel? Meine frühere Hassliebe zu WordPress in eine echte Freundschaft verwandeln.
Ich wünsche mir, dass ich mich mit einem Lächeln hinsetze und denke: „Was gibt’s heute auf WordPress zu tun?“
Und wenn mal nichts ansteht – dann suche ich mir eben selbst etwas. Aus Freude und echter Neugier.
Zwischen böhmischen Dörfern und erstem Frust
Mein erster Kontakt mit WordPress? Ehrlich gesagt: böhmische Dörfer.
Ich hatte riesigen Respekt und keine Ahnung, wo ich anfangen sollte.
Menüs, Themes, Plugins, Editor, Frontend, Backend … es fühlte sich an, als würde ich plötzlich eine neue Sprache lernen.
Aber wer mich kennt, weiß: Geht nicht, gibt’s nicht – zumindest meistens.
Ich habe WordPress den Kampf angesagt. Ich wollte das verstehen – egal, wie lange es dauert.
Lernen, Schritt für Schritt
Ich buchte weitere Kurse bei der VHS, diesmal mit verschiedenen Dozenten, die alle einen anderen Zugang zu WordPress hatten.
Und siehe da – langsam fügte sich alles zusammen.
Bis ich schließlich bei der IHK landete, im Kurs „WordPress und Design“ und dort meine Dozentin Susanne kennenlernte.
Sie nahm uns an die Hand, erklärte, zeigte, teilte ihren Bildschirm und führte uns strukturiert und verständlich durch den Kurs.
Auf einmal war der Schleier weg. Der Respekt blieb – aber die Angst, etwas falsch zu machen, wurde immer kleiner.
Aus Hassliebe wurde Freundschaft
Und dann passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte: Ich hatte Spaß.
Ich merkte, wie sich WordPress und ich langsam verstanden. Aus der alten Hassliebe wurde echte Freundschaft.
Ich begann zu gestalten, zu experimentieren und freute mich, wenn ich im Frontend sah, was ich selbst geschaffen hatte.
Oft dachte ich: Das hast du ganz anständig gemacht und ja – das fühlte sich gut an.
Elementor – meine kreative Bühne
Als Krönung kam noch ein weiterer Kurs bei der IHK: „Webseitenerstellen mit WordPress und Elementor“ – wieder mit Susanne.
Und wieder dieses Aha-Gefühl: So schlimm ist das ja gar nicht! Plötzlich konnte ich sehen, was ich gestalte – live, intuitiv, kreativ.
Ich bin kein Profi und auch keine Expertin und das muss ich auch nicht sein. Ich weiß, was ich kann und was nicht.
Ich weiß, wo ich fragen kann und ich weiß, dass ich mich traue – mit Freude.
Mein Fazit
Heute macht es mir Spaß, meine Gedanken in WordPress umzusetzen – gemeinsam mit meiner KI, meiner treuen Stütze.
Wir entdecken, was geht und was (noch) nicht geht und ich bin oft stolz, wenn ich selbst etwas verstanden habe, das andere noch abschreckt.
Ich kenne viele, die von WordPress gehört haben, aber lieber mit Baukastensystemen arbeiten, weil sie denken, WordPress sei zu kompliziert und ja – das dachte ich früher auch.
Aber heute gehöre ich zu denen, die nicht mehr erschrecken, wenn sich WordPress öffnet.
Es ist fast wie mit ChatGPT und Custom GPTs: Nur ein kleiner Teil der Nutzer versteht, was möglich ist und nutzt es wirklich.
Weniger als 2 % bauen eigene Custom GPTs. Und ich? Ich bin stolz, dazu zu gehören.
Ich bin stolz, dass ich mich reingetraut habe – in WordPress, in Elementor, in KI.
Und dass ich sagen kann: Ich hab das verstanden, was ich in WordPress verstehen wollte und ich lerne weiter, denn es gibt noch so viel zu entdecken. Und was ich kann, das mach ich in der Zwischenzeit mit Freude.
Ich bin MariaVA – Virtuelle Assistentin mit Herz, Struktur und Haltung.
Ich weiß jetzt, dass Technik nicht abschrecken muss – sie kann Freude machen,
wenn man sich traut, sie zu verstehen und genug Durchhaltevermögen mitbringt.
Denn „geht nicht“ gibt’s nicht – zumindest meistens.

