Wenn Lernen zur Innovation wird – Mein Weg zur KI-Innovationsmanagerin

MariaVA arbeitet am Desktop-Computer an einem KI-Prototyp für LinkedIn-Content, mit Cappuccino, Notizbuch und pinkem Kugelschreiber auf dem Schreibtisch.

Der Anfang – „KI, hier geht’s weiter …“

Mein erster Gedanke, als ich die Ausbildung zur KI-Innovationsmanagerin (IHK) begann, war: „KI, hier geht’s weiter.“
Ich kannte den Dozenten, Yakup Özkardes-Cheung, schon von einer früheren Ausbildung und wusste: Das wird bestimmt wieder sehr gut und wenn es um KI geht, dann muss ich einfach dabei sein.
Ich wäre gerne eine der frühen Nutzerinnen gewesen, war ich nicht – aber jetzt bin ich es mit Leidenschaft. KI fasziniert mich. Sie fordert mich heraus, sie begeistert mich, sie bringt mich weiter.

Mehr als erwartet – die Entwicklung eines eigenen Geschäftsmodells

Damit hatte ich nicht gerechnet: Die Aufgabe, ein eigenes Geschäftsmodell zu entwickeln. Mein erster Impuls war kein wirtschaftlicher – sondern der Wunsch, anderen zu helfen. Viele, die ein Unternehmen gründen, eine Microbrand aufbauen oder ein Start-up starten, haben großartige Ideen und Know-how in ihrem Fachgebiet. Aber beim Thema KI und Social Media sind viele nur so weit, wie sie gerade müssen. Man kann nicht überall Expertin sein – ich auch nicht. Aber ich lerne kontinuierlich dazu, damit ich genau in diesen Bereichen eine echte Unterstützung sein kann.

Systemprompt, Tests und die Tücken der Custom GPTs

Der Nutzen war klar, die Zielgruppe ebenso – doch die größte Herausforderung lag im Detail: im Systemprompt. Immer wieder habe ich optimiert, verbessert, überdacht, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Was darf eine Custom GPT? Was soll sie? Wie viele Dateien kann ich hochladen? Wie viele Zeichen sind erlaubt? Wie strukturiere ich den Prompt so, dass die Antworten präzise bleiben? Es war ein Prozess aus Trial and Error, ähnlich wie beim Programmieren – mit viel Nachdenken, Testen, Scheitern und kleinen Erfolgen. Und jedes Mal, wenn es funktionierte, dachte ich: „Wow. Es geht wirklich.“

Nicht vergleichbar – aber gewachsen

Ich kann mich nicht mit den anderen Teilnehmern messen. Viele arbeiten in großen Konzernen, leiten Abteilungen, sind schon lange tief im Thema. Das war nie mein Weg. Und doch konnte ich aufschließen – durch Fleiß, Neugier und meine Sehnsucht nach Verstehen. Ich will wissen, wie Dinge funktionieren, warum sie so sind und wie man sie besser machen kann. Vielleicht ist genau das meine Stärke.

Eine Idee, die vielleicht gar nicht so verrückt ist

Als ich mein Geschäftsmodell zum ersten Mal vorgestellt habe, fühlte es sich fast surreal an. Ich hatte zuvor nie über ein eigenes Geschäftsmodell nachgedacht und plötzlich stand ich mitten darin. Vielleicht wird aus dieser Idee ja eines Tages wirklich etwas. Denn was ich da entwickelt habe, war mehr als ein Konzept auf Papier. Es war etwas, das in meinem Alltag längst lebt. Im Kleinen. Im Privaten. Ich nutze es, ich teste es, ich verbessere es. Und jedes Mal merke ich: Es funktioniert. Nicht perfekt, aber echt. Vielleicht ist das das Schöne an Innovation: Sie beginnt selten mit einem großen Knall. Oft entsteht sie leise – aus Neugier, Begeisterung und dem Wunsch, etwas Sinnvolles zu schaffen.

Vom Konzept zur Anwendung

Ich habe nicht den Anspruch, die Welt zu verändern. Aber ich möchte etwas schaffen, das im Alltag wirklich hilft. Darum sehe ich mein Modell nicht als theoretisches Konzept, sondern als Werkzeug – zum Anwenden, Ausprobieren, Weiterdenken. Ein Werkzeug, das – richtig eingesetzt – Freiheit schafft für das, was wirklich zählt: denken, gestalten, wirken.

Mein Rat: Mach es einfach.

Wenn ich einem neuen Teilnehmer dieser Ausbildung etwas mitgeben könnte, dann wäre es dieser Satz: Mach es einfach. Warte nicht auf den perfekten Moment, auf das richtige Tool, oder darauf, dass du „alles verstanden“ hast. Fang an. Schritt für Schritt. Denn viele Dinge klären sich im Tun. Gerade im Bereich Künstliche Intelligenz gibt es keine endgültigen Antworten – nur Wege, die man ausprobiert, Ergebnisse, die man hinterfragt, und Erkenntnisse, die daraus wachsen. Und vielleicht ist genau das die wahre Innovation: Nicht zu wissen, wie alles ausgeht – sondern den Mut zu haben, anzufangen.

Mein Fazit

Die Ausbildung zur KI-Innovationsmanagerin hat mir gezeigt, wie viel Potenzial in Ideen steckt, die anfangs fast surreal wirken. Ich habe gelernt, Strukturen zu schaffen, Chancen zu erkennen und mutig weiterzudenken.
Und natürlich – mein Weg mit KI geht weiter.
Übrigens: Auch das Thema GEO (Generative Engine Optimization) spielt inzwischen eine wichtige Rolle. Denn was nützt die beste Custom GPT, wenn ihre Ergebnisse von den großen Sprachmodellen gar nicht gefunden oder angezeigt werden?
Nur so viel sei verraten: Ich nehme an einem Online-Kongress zu diesem Thema teil – denn auch hier geht mein Weg weiter. Schritt für Schritt. Neugierig. Lernend. Und mit Freude daran, was noch kommt.

Ich bin MariaVA – Virtuelle Assistentin mit Herz, Struktur und Haltung.
Agiles Denken, selbstbestimmtes Arbeiten und der neugierige Blick auf Innovation und KI begleiten mich – in meiner Arbeit, in meinem Denken, in meinem Tun.